Trainer des Monats

Im Wonnemonat Mai widmet unser Verein dieses Amt der JujutsuGruppe und dem Trainer MIKE LANGE. Dazu haben wir wieder einmal ein kurzes Interview mit ihm geführt, damit ihr Mike und seine Gruppe besser kennen lernt. Viel Spaß dabei!

MIKE LANGE: Trainer B-Lizenz im Breitensport
Trainer C-Lizenz im Leistungssport
Trainer A-Lizenz im Breitensport macht Mike gerade
Beruf: Informatiker
Alter: 37 Jahre
Kyu-Grad: 2. Dan (schwarz) im Jujutsu
1. Dan (schwarz) in Modern Arnsis 1. Dan (schwarz) im Kickboxen grüner Gürtel im Judo
grüner Gürtel im koreanischen Karate
blauer Gürtel im brasilianischen Jujitsu
Lehrgänge: alle 2-4 Jahre JC-Eitorf: „Mike, das ist Wahnsinn! dein Wissen im Kampfsport ist total beeindruckend! Was davon zählt für dich als größter Erfolg?" M. Lange: „Eigentlich das Kickboxen." JC-Hennef: „Und wie lange machst du schon Jujutsu?"
M. Lange: „Seit 9 Jahren. Aber Kampfsport allgemein seit 14 Jahren."
JC-Eitorf: „Hast du eine Lieblingstechnik?"
M. Lange: „Ja, Atemi-Techniken.
Die sind sehr wichtig im Jujutsu, kommen aber eigentlich aus dem Karate."
JC-Eitorf: „Warum bist du Jujutsu-Trainer geworden?"
M. Lange: „Ich liebe Kampfsport. Aber im Allgemeinem habe ich hauptsächlich Spaß an der Bewegung. Als Jujutsu-Trainer liegt mein Interesse aber darin, dass ich diesen Sport gerne weiter verbreiten möchte, denn im Jujutsu vereinen sich viele Kampfsportarten in einer!" JC-Eitorf: „Kannst du deinen Schülern ein Lebensmotto mit auf den Weg geben?"
M. Lange: „Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (chines. Weisheit: Lao Tse (~ 600 - 400 v. Chr.)."
JC-Eitorf: „Was ist dein momentanes Ziel?"
M. Lange: „Eine noch größere Verbreitung von Jujutsu. Denn gerade Selbstverteidigung und Selbstbehauptung ist heutzutage sehr wichtig und sinnvoll. Und natürlich möchte ich noch mehr Mitglieder gewinnen."
Deutsches Ju-Jutsu ist ein modernes, offenes Selbstverteidigungssystem für die Praxis des täglichen Lebens sowie klassische Kampfkunst in einem. Ju-Jutsu bedeutet übersetzt „sanfte Kunst" und basiert hauptsächlich auf Selbstverteidigungstechniken. Jede Verteidigungstechnik ist gegen mehrere Angriffsarten anwendbar. Durch beständiges Üben werden die Bewegungsabläufe automatisiert. In Kombinationen können die Techniken sinnvoll verbunden und in der freien Verteidigung gegen freie Angriffe als echte Selbstverteidigung angewendet werden.
Bei dieser Methode wird bereits mit einer kleinen Auswahl von Verteidigungstechniken ein größtmöglicher Nutzeffekt durch variable Anwendung erzielt. Bestehende Konzepte werden kontinuierlich erweitert und optimiert, ohne sich an die Einschränkungen bestimmter Stile oder Philosophien zu halten. Deshalb ist Ju-Jutsu auch eine Selbstverteidigungsart, die für jedermann geeignet ist, egal ob klein oder groß, jung oder alt. Jeder kann sich im Ju-Jutsu auf für ihn geeignete Techniken spezialisieren. Die Wurzeln des Ju-Jutsu kommen aus vielen Kampfsportarten, aber hauptsächlich vom Aidid? und Judo sowie Karate. Aus jeder dieser Kampfkünste wurden die besten Techniken zum Aikido vereint. Diese wurden auf die Bedürfnisse des Ju-Jutsu abgestimmt und werden deshalb nicht zwingend genau so ausgeführt wie dem Original, dem sie entstammen. So gelten die JuJutsukas als die Zehnkämpfer der Kampfsportarten.
Wenn ihr euch nun angesprochen fühlt, schaut doch mal bei seinem Training vorbei: dienstags und donnerstags von 19.30 Uhr an der Turnhalle hinter dem Hermann-Weber-Bad in Eitorf.

NEUER ANFÄNGERKURS: freitags 19:30 Uhr in der Gesamtschule Hennef. Mitmachen dürfen alle ab 12 Jahren.